Heizölpreise 2012

Heizölpreise Entwicklung 2012 – Die folgende Graphik zeigt die Entwicklung der Preise für leichtes Heizöl in den Jahren 2010 und 2011 in Deutschland.

Der Heizölpreis ist in diesem Zeitraum um mehr als 50% angestiegen, eine Entspannung scheint beim Preise nicht in Sicht zu sein. Die Preisangaben verstehen sich jeweils ohne Mehrwertsteuer und für  die Lieferung in Tankkraftwagen an Verbraucher in einer Größenordnung von 4.000 bis 5.000 Liter. Die Angaben wurden vom statistischen Bundesamt bereitgestellt und zeigen mittlere Werte für Deutschland. Der Stichtag war dabei jeweils der 15. jedes Monats.

Speziell Ende 2011 erfolgte nochmals ein deutlischer Anstieg der Heizölpreise.

Heizölpreise 2012

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Bussystem Kosten

Bussystem Kosten – Für die Installation eines Bussystems fallen folgende Kosten an: Größter Posten sind die Kosten für die Geräte (Aktoren und Sensoren). Hierbei kann man allerdings selbst mitbestimmen, welche Geräte man haben möchte.

Weitere Kosten fallen für die Installation des Busssystems an. Je nach Konzeption sind die Kosten hier im Vergleich etwas höher als bei der Alternative konventioneller Elektroinstallation, weil die Kabel meist sternförmig zum Verteiler geleitet werden. Zudem ist ein zusätzlicher Schaltkasten und eine im Vergleich etwas aufwendigere Verkabelung erforderlich.

Dritter Faktor für die Kosten des Bussystems ist die Programmierung. Hier sind etwa ein bis zwei Arbeitstage typisch, je nach Umfang des Bussystems.

Die Kosten für das Bussystem sind noch von der Art des verwendeten Bussystems abhängig, sinnvoll erscheint jedoch der Einsatz eines standardisierten Bussystems wie KNX/EIB, für das es Kompontenten von vielen unterschiedlichen Herstellern gibt.

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Bussystem im Haus

Bussystem im Haus – Ein Bussystem im Haus ist heutzutage kein Wunschtraum mehr – es gibt Lösungen zu recht günstigen Kosten, die im Neubau oder Altbau zuverlässig realisiert werden können.

Wesentlich bei Neubauten ist allerdings, das man die nötige Elektrik schon früh bei der Planung des Hauses berücksichtigt, die Topologie sollte nämlich anders aufgebaut sein als eine konventionelle Elektrik.

Anschließend sollte man sich überlegen, welche Komponenten man in das Bussystem einbeziehen möchte, Minimallösungen dienen nur zur Rollosteuerung und/oder zur Heizungssteuerung, interessanter ist natürlich eine Alternative, die die Lichtsteuerung und die Steuerung der Steckdosen einbezieht.

Womit wir schon bei wichtigen Thema Kosten wären: Auch wenn Sie damit nicht glücklich sein werden, die Kosten lassen sich nicht pauschal beziffern. Man muss zunächst die Zahl der Aktoren und Sensoren ermitteln, die machen den Hauptteil der Kosten aus, erst dann kann man die zu erwartenden Kosten berechnen.

Schließlich muss man sich für die Art des Bussystems entscheiden. Häufig verwendet wird KNX-EIB als Bussystem, weil das genormt ist, aber auch andere Typen kommen in Betracht.

 

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KNX

KNX ist ein Feldbus zur Gebäudeautomation. Die Hauptziele sind höherer Komfort und größere Flexibilität.

Auf dem Markt der Gebäudeautomation ist KNX der Nachfolger der Feldbusse EIB, BatiBus und EHS. Technisch ist KNX eine Weiterentwicklung des EIB durch Erweiterung um Konfigurationsmechanismen und Übertragungsmedien, die ursprünglich für BatiBus und EHS entwickelt wurden.[1] KNX ist mit EIB kompatibel.

In herkömmlichen elektrischen Installationen sind die Steuerfunktionen mit der Energieverteilung fest verbunden. Nachträgliche Änderungen sind aus diesem Grund sehr schwierig durchzuführen. Auch übergeordnete Steuerfunktionen wie ein zentrales Schalten aller Lichtkreise in einem Gebäude können nur mit sehr hohem Aufwand realisiert werden.

KNX trennt die Steuerfunktionen und die Energieverteilung voneinander. Alle Geräte werden über einen Bus miteinander verbunden und können so Daten austauschen. Die Funktion der einzelnen Busteilnehmer wird durch ihre Programmierung bestimmt, die jederzeit verändert und angepasst werden kann.

Die Geräte unterschiedlicher Hersteller können dabei uneingeschränkt miteinander in einem System eingesetzt werden, sofern sie die entsprechende Zertifizierung durch die KNX Association besitzen.

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Energiepass

Energiepass – Bei Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden ist nach der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) ein Energiepass, Energieausweis oder Energiebedarfsausweis auszustellen.

Einem potenziellen Käufer, Mieter, Pächter oder Leasingnehmer eines bebauten Grundstücks, Wohnungs- oder Teileigentums ist auf Verlangen unverzüglich ein Energiepass oder Energieausweis zugänglich zu machen (EnEV 2009 §16 Abs. 2). Ausgenommen hiervon sind kleine Gebäude und Baudenkmäler (§ 16 Abs. 4 EnEV[1]).

Ungeklärt ist, ob es für die Unverzüglichkeit (d. h. „ohne schuldhaftes Zögern“) auch genügt, wenn man sich nach Aufforderung durch den potenziellen Vertragspartner zügig um einen solchen Ausweis bemüht und diesen nach Erhalt zügig vorlegt; dann müsste kein Ausweis im vorhinein besorgt werden.

Nur in dem Fall, dass ein Gebäude gemischt als Wohn- und Nichtwohngebäude genutzt wird, kann es sein, dass Energieausweise für Gebäudeteile ausgestellt werden (siehe EnEV 2009 §22). In allen anderen Fällen, insbesondere im Fall einer Eigentumswohnung in einem nur zu Wohnzwecken genutzten Gebäude, ist ein Energiepass/Energieausweis für das gesamte Gebäude zu erstellen.

Bei Verkauf und Neuvermietung ohne vollständigen, korrekten oder zulässigen Nachweis drohen Bußgelder bis zu 14.000 Euro.

Die Nachrüstverpflichtungen gem. §10 der EnEV 2009 sind aber einzuhalten.

Für öffentlich genutzte Gebäude sieht die EnEV 2010 eine Pflicht zur Ausstellung und zum Aushang von Energieausweisen vor. Diese gilt für Gebäude mit mehr als 1000 m² Nettogrundfläche, in denen Behörden und sonstige Einrichtungen für eine große Anzahl von Menschen öffentliche Dienstleistungen erbringen und die deshalb von diesen Menschen häufig aufgesucht werden. Die Energieausweise sind an einer für die Öffentlichkeit gut sichtbaren Stelle auszuhängen.

Dem Energieausweis sind Vorschläge für die Verbesserung der Energieeffizienz des Gebäudes (kostengünstige Modernisierungsvorschläge für Bestandsgebäude) beizufügen, sofern kostengünstige Modernisierungsmaßnahmen möglich sind.

Grundsätzlich können Energieausweise für bestehende Gebäude entweder auf der Grundlage des berechneten Energiebedarfs oder des gemessenen Energieverbrauchs ausgestellt werden. Dabei gelten folgende differenzierte Regelungen:

    * Für Wohngebäude mit maximal vier Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde, müssen Energieausweise seit dem 1. Oktober 2008 auf der Grundlage des Energiebedarfs ausgestellt werden. Ausnahmen gelten für Gebäude, die schon bei der Fertigstellung die Anforderungen der Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllt haben oder nachträglich auf diesen Stand gebracht wurden.
    * Für Nichtwohngebäude besteht Wahlfreiheit zwischen Energiebedarf oder -verbrauch als Basis des Energieausweises.

Quelle:Wikipedia

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ENEV 2009

ENEV 2009 – Ziel ist ENEV 2009 es, den Energie-, Heizungs- und Warmwasserbedarf um zirka 30 % zu senken. Ab 2012 sollen in einem weiteren Schritt die energetischen Anforderungen nochmals um bis zu 30 % verschärft werden.

Die Bilanzierungsmethode der DIN V 18599 wird auch auf Wohngebäude ausgeweitet, allerdings in einer vereinfachten Version. Das bisherige vereinfachte Nachweisverfahren wird aufgegeben, ebenso die Formulierung von Maximalwerten in Bezug auf das Verhältnis (A/V). Für die Gebäudehülle wurden neue Referenzwerte festgelegt. Überarbeitet wurden auch die Anforderungen der Nachrüstung im Baubestand.

Die Änderungen der EnEV 2009 im Überblick:

    * Die Obergrenze des zulässigen Jahres-Primärenergiebedarfs wurde für Neu- und Altbauten (bei Modernisierung) um durchschnittlich 30 Prozent reduziert.
    * Die energetischen Anforderungen an die Wärmedämmung von Neubauten wurden um durchschnittlich 15 % erhöht.
    * In der Altbaumodernisierung mit wesentlichen baulichen Änderungen an Bauteilen (Fassade, Fenster und Dach) wurde die energetische Anforderung um 30 % erhöht. Eine Erleichterung gilt nur noch, „wenn die Fläche des geänderten Bauteiles nicht mehr als 10 von Hundert der gesamten jeweiligen Bauteilfläche des Gebäudes betrifft“ (EnEV §9 Abs. 3). Das bedeutet, werden mehr als 10 % eines Baues (bemessen am gesamten Gebäude) verändert, greift die EnEV 2009. Vorher lag die Bagatellgrenze bei bis 20 % eines Baues bezogen auf die Ausrichtung / Himmelsrichtung des entsprechenden Baues.
    * Dachböden müssen bis Ende 2011 eine Wärmedämmung erhalten. Je nach Raumnutzung kann die Geschossdecke oder eine Dachdämmung gewählt werden. Bei Neuerwerbung besteht eine Nachrüstpflicht. Für Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern besteht weiterhin die Freistellung, wenn der Eigentümer bereits am 1. Februar 2002 in seinem Haus wohnte.
    * Klimaanlagen, die die Feuchtigkeit der Raumluft verändern, müssen mit einer automatischen Regelung zur Be- und Entfeuchtung nachgerüstet werden.
    * Nachtspeicherheizungen, die 30 Jahre oder älter sind, müssen bis zum 1. Januar 2020 durch effizientere Heizungen ersetzt werden. Dies betrifft insbesondere Wohngebäude mit mindestens sechs Wohneinheiten und Nichtwohngebäude mit mehr als 500 Quadratmetern Nutzfläche. Ausgenommen sind Gebäude, die nach dem Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung 1995 erbaut sind, oder wenn der Austausch unwirtschaftlich wäre. Das Gleiche gilt in Gebäuden, in denen durch öffentlich-rechtliche Vorschriften der Einsatz von elektrischen Speicherheizsystemen vorgeschrieben ist.
    * Der Vollzug der Verordnung wird strenger überprüft. Bestimmte Prüfungen werden dem Schornsteinfeger übertragen und Nachweise bei der Durchführung bestimmter Arbeiten im Gebäudebestand (Unternehmererklärungen) eingeführt.
    * Es werden einheitliche Bußgeldvorschriften bei Verstößen gegen zentrale Vorschriften der EnEV eingeführt. Verstöße gegen bestimmte Neu- und Altbauanforderungen der EnEV und die Bereitstellung und Verwendung falscher Daten beim Energieausweis werden als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Quelle: Wikipedia

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ENEV 2012

ENEV 2012 – Die EnEV 2012 wird voraussichtlich eine weitere Reduzierung des Primärenergiebedarfs um 30 Prozent fordern. Sie soll die neue EU-Richtlinie für Gebäude umsetzen, die einen Energieverbrauch für Gebäude nahe Null fordert. Einzelheiten der ENEV 2012 sind jedoch noch nicht festgelegt. Völlig klar scheint auch noch nicht zu sein, ob die ENEV tatsächlich 2012 oder auch erst 2013 in Kraft tritt.

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KWL

KWL – Eine kontrollierte Wohnraumlüftung (Abk.: KWL) ist ein System zur definierten Be- und Entlüftung von Wohnungen. Oft entzieht ein Wärmetauscher Wärme aus der Abluft und heizt damit die Zuluft vor. Es gibt verschiedene Systeme der kontrollierten Wohnraumlüftung, die sich zum einen unterscheiden durch Einzelgeräte und Zentralgeräte und zum anderen nach dem Funktionsprinzip (Abluftsystem, Zuluftsystem, Zu- und Abluftsystem, mit und ohne Wärmerückgewinnung, mit Wärmepumpe).

Als etwa ab dem Jahr 2000 Passivhäuser bewohnt wurden, zeigte sich:

    * die ‘Gebäudehülle’ dieser Häuser ist so luftdicht isoliert, dass im Gebäude entstandene Feuchtigkeit (durch Ausatmen, Schwitzen, Kochen, duschen u.ä.) und Gerüche (Kochen, WC) nicht mehr in hinreichendem Maße durch Fugen (an den Rahmen von Fenstern und Türen, an Rolladenkästen, durch Kellerfenster u.ä.) nach draußen gelangten und dass umgekehrt zu wenig Außenluft (“Frischluft”) ins Haus hinein gelangte. Nicht selten bildete sich in Feuchträumen, speziell im Bad, Schimmel.
    * wer regelmäßig lüftete, brauchte eine Heizung, weil beim Lüften Warmluft verloren ging. Es kam der Wunsch bzw. die Idee auf, die Be- und Entlüftung von Häusern zu automatisieren bzw. mit einem zentralen Wärmetauscher der Innenluft vor dem Hinauspusten Wärme zu entziehen und diese der angesaugten Luft vor dem Hineinleiten in die Räume zuzuführen (“Wärmerückgewinnung”). Eine elektronische Regelung steuert, wann wieviel Luft ausgetauscht wird. Das Lüften wird dadurch – anders als beim Lüften per Fenster – unabhängig von Windgeschwindigkeit und -richtung sowie unabhängig von der Temperaturdifferenz zwischen drinnen und draußen. So kam es zu dem Begriff kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL). Die Luft wird vor dem Hineinleiten in die Räume gefiltert; so wird auch verhindert, dass Fluginsekten mit der Luft ins Haus gelangen.

Je höher der Wirkungsgrad des Wärmetauschers, desto weniger Wärmeenergie wird dem Gebäudeinneren entzogen. Die kontrollierte Wohnraumlüftung soll sicherstellen, dass überschüssige Luftfeuchtigkeit, Luftschadstoffe – etwa Kohlenstoffdioxid – abtransportiert werden.

Die meisten Passivhäuser haben eine KWL; die Bestimmungen der EnEV 2012 werden voraussichtlich (Stand August 2011) dazu führen, dass Neubauten ab 1. Januar 2012 nur noch dann eine Baugenehmigung bekommen, wenn sie eine KWL enthalten.

Wie luftdicht eine Gebäudehülle ist, kann man durch einen ‘Blower-Door-Test’ ermitteln. In vielen Altbauten bewirken alte Fenster und Türen, dass – gerade bei Wind und/oder Kälte – der Luftaustausch zwischen drinnen und draußen hoch ist. Neue Fenster haben zwei oder drei Dichtungsebenen.

Kontrollierte Wohnraumlüftungen arbeiten nahezu geräuschlos. Die Lüftungsleitungen werden meist im Fußbodenaufbau unter dem Estrich installiert. Vertikalleitungen können in gewöhnlichen Installationsschächten, senkrechten Wandaussparungen und eventuell in Kabelschächten oder in einfachen Zwischenwänden (z. B.: aus Gipskarton) verlegt werden.

Eine kontrollierte Wohnraumlüftung (KWL) kann auch dem Schallschutz dienen: wer z.B. wegen Verkehrslärm nicht bei offenem Fenster schlafen kann, kann sein Schlafzimmer mittels KWL be- und entlüften.

    * Durch den Einsatz einer Wärmerückgewinnung wird die Außenluft durch die Abluft im Winter vorgeheizt, im Sommer vorgekühlt. Bei Rückwärmzahlen von 60-80% ist der Lüftungswärmeverlust nur ein Bruchteil, verglichen mit der Fensterlüftung oder dem Betrieb ohne eine Wärmerückgewinnung (WRG).
    * Gefilterte Außenluft mit Luftfilter (Feinstaub, Pollen, etc.)
    * Abtransport von Schadstoffen und Gerüchen (CO2, Luftfeuchte, Ausdünstung, etc.)
    * Stark geminderte Gefahr von Schimmelbildung im Wohnraum
    * Gehemmtes Hausstaubmilbenwachstum
    * Bei Außenlärmbelastung können die Fenster bei gleichzeitiger Frischluftversorgung geschlossen bleiben
    * Kühlung und leichte Entfeuchtung der Außenluft im Sommer, sowie Vorwärmung der Luft im Winter mit Erdwärmetauscher – eine KWL ist zwar keine Klimaanlage, dennoch kann sie im Sommer die Raumtemperatur leicht absenken und die Zuluft etwas entfeuchten, was als sehr erfrischend empfunden wird, – vor allem wenn gerade schwüles Sommerwetter herrscht, oder bei starken Temperaturschwankungen im Winter

Waren vorher bei mangelnder Lüftung oft Probleme mit zu hoher Luftfeuchtigkeit und dadurch mögliches Auftreten von Schimmel vorhanden, so beobachtet man heute in den Wintermonaten Raumluft mit relativer Luftfeuchte von weniger als 30 %rF. Grund dafür ist, dass die angesaugte kalte Außenluft nach der Erwärmung eine sehr niedrige relative Luftfeuchte besitzt. Dagegen kann man Luftbefeuchter einsetzen; diese bringen mittels Verdunstung oder Verdampfung Feuchtigkeit in die Luft. Technisch aufwändigere KWL-Anlagen beinhalten eine Luftbefeuchtung. Diese kann – genauso wie Verdunster an Heizkörpern – mikrobiell verkeimen. Ebenso gibt es KWL-Anlagen, die neben der Wärme auch die Luftfeuchtigkeit zurückgewinnen.

Bei mangelhafter Ausführung der Schalldämmung oder Betrieb auf (zu) hoher Stufe kann der Austritt der Zuluft aus den Austrittsöffnungen Zugluft und/oder Strömungsgeräusche verursachen.

    * Regelmäßige Wartung des Filtersystems und zumindest der Abluftleitungen notwendig
    * Bei Dauerbetrieb ist der Stromverbrauch des jeweiligen Systems zu berücksichtigen
    * Obwohl heute Anlagen mit einem Wirkungsgrad von über 90 % auf dem Markt sind, ist die propagierte Energieersparnis nicht unbedingt gegeben, denn die Wärmeverluste können bei hohen Luftwechselraten höher sein im Vergleich zur traditionellen Fensterlüftung, die etwa eine Luftwechselrate von 0,1–0,2 h−1 zusätzlich zu den Gebäudeundichtigkeiten bedeutet.

Quelle: Wikipedia

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EEG

EEG -Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Kurztitel Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz, und garantiert deren Erzeugern feste Mindestverkaufspreise.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll dem Klimaschutz dienen und gehört zu einer Reihe gesetzlicher Regelungen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sowie von Kernkraft verringert werden soll. Die Regelungen des EEG betreffen ausschließlich die Stromerzeugung.

 Quelle: Wikipedia

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Bussystem

Ein Bussystem ist ein zentraler Teil einer Gebäudeautomatisierung oder Gebäudeautomation. Mit Gebäudeautomation bezeichnet man die Gesamtheit von Überwachungs-, Steuer-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden. Ziel ist es Funktionsabläufe gewerkeübergreifend selbstständig (automatisch), nach vorgegebenen Einstellwerten (Parametern) durchzuführen oder deren Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen und damit letztlich auch Energie einzusparen. Alle Sensoren, Aktoren, Bedienelemente, Verbraucher und andere technische Einheiten im Gebäude werden miteinander vernetzt. Abläufe können in Szenarien zusammengefasst werden. Kennzeichnendes Merkmal ist die dezentrale Anordnung der Steuerungseinheiten sowie die durchgängige Vernetzung mittels eines Bussystems.

Der Europäische Installationsbus (EIB) ist ein Standard für ein Bussystem nach EN 50090, in der aktuellen Version als KNX-Standard auch nach ISO/IEC 14543-3,

    * der beschreibt, wie bei einer Installation Sensoren und Aktoren in einem Haus miteinander verbunden werden können,
    * der festlegt, wie Sensoren und Aktoren miteinander kommunizieren müssen (das Protokoll).

Die offizielle Bezeichnung lautet heute nur noch KNX. Das KNX-Bussystem steuert zum Beispiel die Beleuchtung und Jalousien beziehungsweise Beschattungseinrichtungen, die Gebäudeheizung sowie die Schließ- und Alarmanlage. Mittels EIB (KNX) ist auch die Fernüberwachung und -steuerung eines Gebäudes möglich. Eine Steuerung erfolgt dabei über den Benutzer selbst oder über einen mit entsprechender Software ausgerüsteten Computer.

KNX-Bussysteme werden derzeit vor allem bei neuen Wohn- und Zweckbauten installiert, können jedoch auch bei der Modernisierung von Altbauten nachträglich eingebaut werden. KNX-Bussystem-Installationen sind mittlerweile nicht nur im gehobenen Wohnungsbau zu finden. Es werden bereits auch bei preiswerten Fertighäusern KNX-Netze in das Gebäude standardmäßig integriert.

Wesentlicher Unterschied zur elektrischen Steuerung ist die Trennung von Stromversorgung und Gerätesteuerung.

Bisher wurden alle Geräte elektrisch an- oder ausgeschaltet. Dies erfolgte über die Stromkabel mittels Parallel- oder Reihenschaltung. Stromversorgung und Steuerung der Geräte erfolgte über ein Netz, betrieben mit 230 V Wechselspannung. Diese Art der Steuerung war Standard der letzten 100 Jahre bis heute, also seit Beginn der Elektrifizierung.

Mit der 1992 eingeführten Technik werden nun Stromversorgung der Geräte und ihre Steuerung erstmals getrennt. Es gibt nun zwei Netze, das Stromnetz zur Stromversorgung mit 230 V Wechselspannung und das Steuerungsnetz (=KNX-Netz) mit maximal 30 V Gleichspannung. Diese werden unabhängig voneinander beziehungsweise parallel im Haus verlegt. Zudem gibt es eine Powernet-Variante, wobei die Steuersignale über das normale (phasengekoppelte) Stromnetz gesendet werden. Powernet-KNX ist überwiegend für einen nachträglichen Einbau geeignet.

Mit der neuen Technik KNX kann nun erstmals jede Art von elektrischem Verbraucher schnell und unkompliziert bedient werden. Durch Neuprogrammierung kann jede Art von Anschluss neu definiert werden. Ein Schalter, der vorher noch zum Anschalten einer Deckenleuchte bestimmt war, kann innerhalb von Minuten zum Einschalten der Gartenbewässerung umprogrammiert werden. Ebenso kann jedes System verschiedene Sensordaten abfragen.

Beispielsweise können die Daten des Windmessers über das Bussystem genutzt werden, um Jalousien oder Markisen einzufahren oder alle Fenster und Türen bei einer bestimmten Windstärke automatisch zu schließen. Welche Aktionen jeweils erfolgen sollen, lässt sich dabei innerhalb weniger Minuten durch Programmierung der Anlage flexibel festlegen. Dabei werden auch verschiedene Gewerke miteinander verbunden. Heizung, Belüftung, Alarmanlage, Haussprechanlage, Gartenbewässerung, automatische Beleuchtung und Wetterstation können so über ein einheitliches Netz kommunizieren und selbständig auf sich wandelnde Umweltbedingungen reagieren.

Beim direkten Vergleich mit einer herkömmlichen Elektroinstallation ist eine KNX-Installation meist teurer. Es ergeben sich jedoch dann Kostenvorteile, wenn mehrere Gewerke (z. B. Beleuchtung, Beschattung und Heizung) miteinander kombiniert werden und dadurch Synergien entstehen. Durch den Einsatz von Aktoren in der Nähe des zu schaltenden Verbrauchers kann eine teure parallele Leistungsverkabelung vermieden werden. Im Idealfall hat jeder Raum eine Unterverteilung, bis zu der ein einziges Leistungskabel und eine Busleitung liegt. Erst von dort aus wird auf einzelne Verbraucher aufgespalten. Für Sensoren kann das Verlegen teurer, speziell abgeglichener Messleitungen stark reduziert werden, so dass nur die relativ preisgünstige Busverkabelung verwendet werden muss.

Der möglichen Energieeinsparung durch die zentrale Steuerung von Beleuchtung, Heizung und Klimatechnik steht der eigene Stromverbrauch der KNX-Anlage gegenüber. Pro Standard-Aktor oder Sensor ist mit 5 bis 8 mA zu rechnen. Daher sollten Aktoren und Sensoren mit möglichst hoher Portdichte verwendet werden, damit wird der anteilige Stromverbrauch pro geschalteter oder überwachter Funktion gesenkt, gleichzeitig sind bei großer Portdichte die anteiligen Kosten am Businterface niedriger, der Preis pro Port also geringer.

Daneben gibt es noch weitere Bussysteme.

Quelle: Wikipedia

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